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U19 belohnt sich nicht

07.​06.​2026

Unsere U19 musste sich dem FV Erkner trotz einer engagierten Leistung mit 0:2 geschlagen geben. Am Ende stand ein Spiel, das sich aus Sicht der SG nur schwer erklären lässt: viele gute Möglichkeiten, viel Aufwand, aber keine Tore.

 

„Erkner weiß, glaube ich, selbst nicht so richtig, wie sie das Ding heute gewonnen haben. Wir haben fünf, sechs, sieben gute, teils hundertprozentige Torchancen und machen die Kugel einfach nicht rein. Erkner nutzt zwei Fehler von uns brutal aus und wir stehen am Ende mit leeren Händen da. Der Platzverweis kam dann in unserer Drangphase und war aus meiner Sicht völlig überzogen. Das ärgert mich natürlich, aber wir müssen es akzeptieren. Insgesamt ist es schade, weil meine Jungs heute viel investiert haben und über weite Strecken die bessere Mannschaft waren. Aber so ist Fußball“, fasste Trainer Matthias Moldenhauer nach dem Spiel zusammen.

 

Unsere SG begann organisiert und kam immer wieder über Jayden Danowski, der heute auf der Zehn agierte, sowie Paul Thomas in das letzte Drittel der Gäste aus dem Landkreis Oder Spree. Die Chancen waren da, doch entweder fehlte die letzte Genauigkeit oder man stand sich selbst im Weg.

 

Das 0:1 für Erkner fiel nach einer Standardsituation, bei der unsere SG den zweiten Ball nicht konsequent verteidigte und in der Zuordnung nicht sauber war.

 

Der Rückstand war ein kurzer Schock, doch die SG versuchte weiter, über einen kontrollierten Spielaufbau Lösungen zu finden. Erkner hielt körperlich stark dagegen und machte die Räume eng. Dennoch hatte Thomas zweimal den Ausgleich auf dem Fuß, schloss jedoch jeweils zu überhastet ab. Auch Ionut fehlte das nötige Glück, als er im Strafraum den Ball nicht sauber verarbeiten konnte.

 

Kurz vor der Pause dann der nächste Rückschlag: Nach einem Fehler im Spielaufbau lief der Stürmer der Gäste plötzlich allein auf Torhüter Schultz zu und traf mit einem Flachschuss ins linke Eck zum 0:2. Schultz hatte zuvor bereits einen Freistoß stark an den Pfosten gelenkt und die SG damit im Spiel gehalten.

 

„In der Nachspielzeit der ersten Hälfte müssen wir keinen Risikopass über zwei Positionen spielen. Da brauchen wir bessere Optionen. Alex und ich haben das direkt auf dem Spielfeld analysiert. Das kann passieren, und der Junge wird daraus lernen. Haken dran. Ich will, dass meine Mannschaft mutig von hinten heraus spielt, deswegen werden solche Fehler zwangsläufig auch mal passieren. Aber genau daran werden wir weiter arbeiten“, so Moldenhauer weiter.

 

Zur zweiten Halbzeit kamen Dünow für Tiedt und Fremd für Thomas in die Partie. Beide Wechsel waren bereits im Vorfeld abgesprochen, da alle vier Spieler angeschlagen ins Spiel gegangen waren und nur 45 Minuten spielen sollten. Die SG bekam dadurch noch einmal neuen Schwung.

 

Auch Fremd hatte den Anschlusstreffer auf dem Fuß, konnte den Torhüter aus fünf Metern jedoch nicht überwinden und schoss den Ball zu zentral in dessen Arme.

 

Als alle, die es mit der SG hielten, spürten, dass die Partie nun kippen könnte, stellte der Schiedsrichter Ionut nach einem harmlosen Zweikampf mit Gelb-Rot vom Platz. Trotz Unterzahl gab unsere SG nicht auf, rannte weiter an und suchte den Anschluss. Erkner bekam zwar Räume zum Kontern, spielte diese aber nicht konsequent aus. So blieb es nach 90 Minuten beim 0:2 für die Gäste.

 

„Wir wissen, was wir besser machen wollen, und werden weiter arbeiten. Die Planungen für die neue Saison laufen bereits auf Hochtouren und ich freue mich, wenn die Jungs voll mitziehen. Aber nächste Woche spielen wir erst einmal noch in Templin. Dort haben wir noch einmal die Chance, uns zu belohnen“, blickte Moldenhauer nach vorn.

 

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